5 Coachingtipps wie Du Dir die Bühnenangst zu Nutze machen kannst.
Denn: Lampenfieber ist keine Schwäche. Es ist der Soundcheck Deines Selbstbewusstseins. Wer nur den Applaus jagt, stolpert. Wer Wirkung und frische Ideen sät, wird gehört.
Tatjana’s Blog
Viele unserer Kunden sind selbst unter die Podcaster gegangen. Für die Diplomsprecher:innenausbildung wird ebenfalls ein Podcast verlangt. Nach hunderten Podcastfolgen auf mehreren Kanälen habe ich Euch hier die typischen neun Moderationsfallen zusammengetragen. Dein Benefit: Du findest jeweils drei bessere Moderations-Alternativen:
1. „Herzlich willkommen zu unserem Podcast. Wir wussten erst gar nicht, was wir heute besprechen, …”
Alternativen:
- „Schön, dass Ihr wieder dabei seid! Heute geht’s um …“
- „Wir haben ein spannendes Thema für Euch: …“
- „Lasst uns direkt loslegen – heute mit …“
2. „Das ist wirklich total spannend!“
Alternativen:
- „Dieses Thema hat es in sich!“
- „Das könnte Dich überraschen …“
- „Bleibt dran, denn das wird richtig inspirierend!“
3. „Ähm … ja … also …“ (zu viele Füllwörter)
Alternativen:
- Formuliere kurze Sätze und mach hörbar Punkte!
- „Lass mich das nochmal anders formulieren …“
- „Ein wichtiger Punkt dazu ist …“
4. „Wie fühlst Du Dich dabei?“ (zu allgemeine Frage)
Alternativen:
- „Was genau hat das bei Dir ausgelöst?“
- „Gab es einen Moment, der Dich besonders berührt hat?“
- „Was hast Du in dieser Situation gedacht?“
5. „Das ist eine gute Frage …“ (klingt unsicher oder unvorbereitet)
Alternativen:
- „Interessanter Punkt! Ich sehe das so …“
- „Dazu gibt es eine spannende Perspektive …“
- „Lass uns das genauer anschauen …“
6. „Ich sag mal so …“
Alternativen:
- „Lass es mich so erklären …“
- „Um es auf den Punkt zu bringen …“
- „Ein Beispiel dazu wäre …“
7. „Wie wir ja alle wissen …“ (setzt unnötig Wissen voraus)
Alternativen:
- „Für alle, die das noch nicht kennen: …“
- „Zur Einordnung: …“
- „Vielleicht eine kurze Erklärung dazu …“
9. „Lass uns zum nächsten Punkt kommen.“ (klingt abgehackt)
Alternativen:
- „Ein weiterer spannender Aspekt ist …“
- „Daran anschließend stellt sich die Frage …“
- „Das bringt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt …“
Fazit: Die meisten Moderationsphrasen sind wie Dosenbier auf einer Vernissage – fehl am Platz und trotzdem ständig dabei. Wer Podcast sagt, muss auch Haltung meinen. Alles andere ist nur vertonte Fahrstuhlmusik mit WLAN.
Vielleicht ist es an der Zeit, weniger zu moderieren und mehr zu sagen. Weniger Überleitung, mehr Überzeugung. Oder um es in der Sprache der Werbetexter zu sagen: Sei nicht der Jingle, sei der Song!
Im Herbst 2025 gibt es viele große Keynote & Vorträge, wo man Tatjana Lackner live erleben kann.
Beispielsweise im Austria Center:
Im Talk mit Tatjana ist Karin Moser zu Gast: Medien- und Zeithistorikerin mit einem scharfen Blick für das, was unsere Gesellschaft geprägt und geformt hat. Ob Film, Radio oder Werbung: Sie erforscht, wie Medien seit über 100 Jahren unsere Köpfe, unser Konsumverhalten und unser kollektives Gedächtnis beeinflussen. Was sagt ein Werbespot der 1950er über unser Frauenbild? Warum ist Radio bis heute politisch wirkmächtig? Und was haben Medien mit Macht zu tun? Eine Folge für alle, die mehr über die kulturellen Codes hinter dem Bild und zwischen den Zeilen erfahren wollen.
Du weißt schon, diese Orte, an denen Menschen so tun, als wären sie entspannt, während sie in Wahrheit prüfen, wer die besten Schuhe trägt. Hier entscheidet nicht Dein CV, sondern Dein Mundwerk. Zeit, die 5 Gesetze des Small Talks zu kennen, sonst wirst Du der Typ in der Ecke mit dem warmen Gin Tonic, der mit dem Kaktus reden kann.
1. Das 20-Minuten-Gesetz
Stell Dir vor: 20 Minuten. Mehr Zeit bekommst Du nicht, um den ersten Zug zu machen. Danach bist Du der einsame Satellit, der keinen Orbit findet. Also los: Sprich über die Location (Kannten Sie diese Eventlocation? Einfach herrlich!), das Buffet (Diese Garnelen sehen aus wie kleine Kunstwerke) oder den Gastgeber. Immer positiv. Niemand will den Zyniker mit Magenproblemen.
No-Gos:
Krankheit, Leidensgeschichten, Politik-Negativschleifen, Sexdetails oder schlecht über andere reden. Das ist kein Therapieabend.
2. Geben und Nehmen, Darling!
Small Talk ist wie Tennis: Der Ball muss zurückkommen. Also: Stell Fragen, höre zu, sei neugierig. Aber bitte nicht übertreiben. Niemand will von Dir in Grund und Boden gequasselt werden. Vermeide auch, dass sich Dein Gegenüber fühlt, wie ein Verdächtiger im Verhörraum.
No-Gos:
a) den anderen mit Deiner Lebensgeschichte erschlagen
b) FBI-Style Löcher in den Bauch fragen
c) nur Ja, Nein und Hm murmeln. Einsilbige Antworten killen jede Stimmung.
3. Small Talk ist kein Pitch
Ja, Du darfst Deine Visitenkarte in der Tasche haben, aber halt sie dort, bis jemand wirklich nach Deinem Job fragt. Small Talk ist kein Verkaufsgespräch. Du bist nicht hier, um Leads zu generieren, sondern um Menschen zu mögen. Beruf, Branche, Position? Klar, darüber redet man. Aber bitte nicht wie ein wandelnder Business-Plan.
4. Humor ist Dein Sex-Appeal
Lach nicht über Dich selbst wie ein trauriger Clown, sondern bring die anderen zum Lächeln. Ein witziger Satz ist wie ein Espresso-Shot ins Gespräch: Plötzlich hellwach.
Beispiel: Wenn das Dessert so gut ist wie das Wetter heute, bleibe ich bis Montag.
Humor öffnet Türen, Herzen und manchmal sogar geheime Drinks vom Barkeeper.
No-Go:
Sarkasmus, der in Gift endet. Du willst charmant wirken, nicht wie ein abgehalfterter Stand-up-Comedian im Burnout.
5. Der Abgang, wie ein Rockstar
Bleib nicht kleben. Wenn das Gespräch seinen Höhepunkt hatte, geh, bevor es langweilig wird; wie eine perfekte Band, die nach dem Hit die Bühne verlässt.
Beispiel: Feines Gespräch, ich schnappe mir noch ein Drink, wir sehen uns gleich wieder.
Und dann geh. Lass sie wollen, dass Du wiederkommst. Du hinterlässt Eindruck, statt über Präsenzdauer zu punkten.
Fazit: Small Talk ist kein Bewerbungsgespräch und auch kein Lebenslauf. Es ist ein Flirt mit Worten, ein Aperitif fürs Hirn: Leicht, prickelnd und ohne Kater am nächsten Tag.

Mit Frische, Natürlichkeit und Begeisterung: Die Südtirolerin Sarah Elzenbaumer gibt Konzerten und Veranstaltungen live einen charmanten Moderations-Rahmen und schenkt im Tonstudio Werbespots, Voice-Overs und E-Learnings die passende Stimme.
In Wien hat Sarah die Ausbildung zur TV- und Radiosprecherin mit Auszeichnung abgeschlossen. Derzeit macht sie den Master in Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft an der Universität Wien. Doch das Sprechen brennt ihr immer noch unter den Fingern…
Hör rein – und lass Dich begeistern!
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Wir sind stolz auf „unsere Anna“ und halten ihr als Alumni und Trainerin unseres Hauses die Daumen für einen fulminanten Start in der Morning Show des Ö3-Weckers. Paul Buchacher stellt die relevanten Fragen.

In diesem Podcast weist er auf Ausgrenzung und Rassismus hin, sowohl auf und neben dem Spielfeld. Dies sind leider immer noch große Probleme, die diesen tollen, eigentlich inklusiven, Sport kaputt machen wollen.
Ich schlendere durch endlose lila Blütenmeere. Während der typische Duft der Provence mich umgibt, wird mir klar: Lavendel ist nicht nur Romantik, sondern eine Industrie. Mehr als 30 verschiedene Arten wachsen auf den rund 62.000 Acres, das sind 25.000 Hektar Lavendel und Lavandin. Der Unterschied? Echtes Lavendelöl stammt von Lavandula angustifolia, die vor allem in höher gelegenen Gebieten der Provence wächst. Diese reine Lavendelart wird in hochwertigen Parfums und Naturkosmetik verwendet. Sie wirkt schlaffördernd, angstlösend und es wird ihr auch eine Haut beruhigende Wirkung nachgesagt. Angeblich wirkt der echte Lavendelduft auch gegen Stress.
Wohingegen Lavandinöl eine Kreuzung ist, die aus echtem Lavendel und Speiklavendel gewonnen wird. Diese Hybridpflanze ist ertragreicher, robuster und wächst in tieferen Lagen. Sie wird verbreitet in Industriekosmetik, Haushaltsprodukten und Reinigern beigemischt. Lavandin-Öl enthält mehr Kampfer und hat dadurch eine eher belebende und eher aktivierende Wirkung. Gegen Muskelverspannungen wird sie deshalb eingesetzt.
Etwa 80 Prozent der weltweiten Produktion fungieren als pulsierender Motor für lokale Bauern und Global Player in Kosmetik & Parfumherstellung.
Essenz der Rendite: Aus einem Hektar gewinnt man ca. 15 Kilogramm Öl, bei 33 Tonnen echtem Lavendel und 950 Tonnen Lavandin-Öl im Jahr. Der Parfumkosmos lebt davon, doch auch in dieser Branche sind die Preise im freien Fall. Ein Minus von 60 Prozent in drei Jahren, bei gleichzeitig steigenden Produktionskosten sind für die Lavendelbauern bitter.
Nachhaltigkeit am Scheideweg: Inmitten dieser Düfte spüre ich Krise und Chance. Klimawandel, Schädlingsdruck, EU-Vorschriften fordern die Branche. Aber jede Krise ist auch eine Einladung: Qualität statt Masse. Regionalität statt Dumping. Wer jetzt investiert, sichert morgen Exklusivität.
Fazit: Die Provence ist mehr als Postkartenidylle. Sie ist ein Ökosystem aus Tradition, Technologie und globaler Wettbewerbsfähigkeit. Lavendel ist hier ein Business und im Juni ein Parfum für Erfolg und Risiko zugleich. Lavendel ist das Lila der Gelassenheit, als hätte der Sommer beschlossen, in einer Farbe zu atmen.

Diese Woche wieder bei Paul Buchacher im Interview – zwischen geopolitischem Schachspiel, innenpolitischen Ablenkungsmanövern und gesellschaftlichen Realitätsfluchten. Ich durfte die Nachrichten analysieren & kommentieren.

bei der jemand systematisch eine andere Person dazu bringt, an ihrer eigenen Wahrnehmung, Erinnerung oder Realität zu zweifeln.
Du wachst auf. Kein Filter, kein Glow. Nur Du, Deine Stimme, Dein erster Satz in den Tag. Und zack – Du klingst wie ein schlecht gelaunter Staubsaugervertreter aus den 80ern. Willkommen in der Welt, in der Stimme die neue Währung ist. In der das gesprochene Wort mehr Eindruck macht als der perfekte Insta-Feed. In der man mit einem einzigen Satz mehr bewegen kann als mit einem gepimpten Lebenslauf. Denn nein, Rhetorik ist kein alter Hut aus der Antike – sie ist der heißeste Stylecode der Jetztzeit.
In einer Ära, in der Start-ups pitchen müssen, Speaker TEDxen und selbst Dein Zahnarzt ein Mikro braucht, ist gute Rhetorik das neue It-Piece. Wer heute sprechen kann wie eine Mischung aus Beyoncé, Barack Obama und eine Espresso-starke Newsroom-Redakteurin, dem gehört der Raum. Gute Business-Rhetorik verschafft Dir den Deal, den Applaus – und wahrscheinlich auch den letzten freien Tisch im Rooftop-Restaurant.
Die Stimme – Dein akustischer Maßanzug
Die Stimme ist das akustische Pendant zu gut geschnittenem Kaschmir. Zu hell? Du klingst wie ein nervöser Yuppie beim Speed-Dating. Zu tief? Willkommen in der Werbesprecherhölle. Doch wenn Du den Sweet Spot triffst – dieses Timbre zwischen Samt und Stahl – dann hören die Leute Dir zu wie dem letzten Liebesbrief vor dem Weltuntergang.
Deine Stimme ist nicht einfach nur Klang. Sie ist Charisma in Frequenzform. Menschen entscheiden binnen Sekunden, ob sie Dir glauben – nicht wegen dem, was Du sagst, sondern wie Du es sagst. Wer das noch immer nicht kapiert hat, bei dem steht vermutlich auch noch ein Faxgerät zu Hause herum.
Sprache – das neue Superfood der Upper Class
Während andere Detox-Säfte trinken, detoxen Rhetorik-Affine regelmäßig ihren Wortschatz: REDE-DIÄT! Wie wohltuend. Sie entgiften Füllwörter und lassen sich Stehsätze „sag’ ich einmal“, „in Zeiten, wie diesen“ oder „am Ende des Tages“ schlicht absaugen.
Denn: Worte sind der Protein-Shake der Kommunikation. Sie bauen auf, geben Energie, machen Eindruck.
Die neue Business-Elite liest keine PowerPoint-Folien mehr ab, sondern sie performt Slides. Sprache wird zelebriert wie ein Haute-Couture-Statement auf dem Laufsteg der Aufmerksamkeit. Wer hörbar unterscheiden kann zwischen ”scheinbar” und “anscheinend”, „unbeschadet“ und „unbeschädigt“, zeigt: Ich habe Stil. Ich habe Substanz. Und Du wirst mir zuhören.
Business-Rhetorik – das Bulgari-Armband der Kommunikation
Du willst den Pitch? Die Beförderung? Den Raum? In einer Welt voller Noise gewinnt, wer das richtige Wording trägt. Business-Rhetorik ist nicht einfach Präsentieren – sie ist Präsenz.
Moderne Rhetorik ist wie ein gutes Parfum: nicht aufdringlich, aber unvergesslich! Sie ist kein Lautstärke-Gewitter, sondern ein Pointenregen mit Relevanz.
Der Lifestyle dahinter? Sprechen ist das neue Besitzen
Gute Rhetorik ist der Champagner des Geistes. Sie kostet nichts – aber wer sie beherrscht, lebt wie auf einem Balkon in Paris, mit Aussicht auf seine eigenen Möglichkeiten.
Be Boss! Wer sprechen kann, kann führen. Wer führen kann, muss nicht mehr folgen
Wir leben in einem Zeitalter, in dem Content King ist – und Rhetorik die Krone. Sie ist die Superkraft in Meetings, die Goldkante im Bewerbungsgespräch und der Zauberstab auf Social Media.
Also hör auf, nur an Deinem Body zu arbeiten! Trainiere besser Deine Stimme. Style Deinen Wortschatz! Sei laut in Stil und leise im Ego.
Denn echte Macht kommt nicht aus Muskeln oder Marken. Sie kommt aus dem Mund. Rhetorik ist wie die Luxusfarbe weiß.
Wer sie trägt, wird gesehen – und gehört.
Mein Tipp: Glänze besser mit Worten als mit Labels & Logos!
Gute Rhetorik ist kein Add-on. Sie ist der wahre Luxus unter den Skills – diskret, aber durchschlagend. In einer Welt, in der sich alle mit Dingen schmücken, die man kaufen kann, ist Eloquenz das rare Gut, das man lebt.
Die neuen Ikonen tragen keine Anzüge mehr – sie tragen Argumente. Wer heute mitreden will, braucht keine Yacht. Er braucht Haltung in 30 Sekunden, Pointen mit Punch und die Fähigkeit, in Meetings zwischen Ironie und Strategie zu switchen wie ein DJ zwischen Tracks.
Fazit: Rhetorik ist der neue Lifestyle, weil sie Distinktion schafft. Wer formuliert, formt. Wer überzeugt, verändert. Wir reden nicht mehr, um zu reden. Wir reden, um zu wirken. Rhetorische Strategie ist nicht nur klug – sie ist sexy.