Tatjana’s Blog

31. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA
Zwischen zwei Mikrofonen wird manchmal mehr Wahrheit gesagt als in einem ganzen Gerichtsprotokoll und genau deshalb ist mein heutiger Gast kein Geringerer als Univ.-Prof. Dr. iur. Miloš Vec.

Rechtswissenschaftler, Historiker, Denker mit Haltung und einer, der mehr über Europa weiß als der Algorithmus von Brüssel. Wir sprechen über Freiheit, Verfassung, Völkerrecht und warum ein gutes Gesetz manchmal leiser wirkt als ein schlechter Tweet. Ein Gespräch über Prinzipien, Paradoxien und politische Poesie. Bereit? Höre rein!

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30. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

Die Pause ist der Atem der Rede. Die Zäsur ist ihr Kurswechsel. Für eine bewusst eingesetzte Sprechunterbrechung, die der Rede Rhythmus, Spannung und Wirkung verleiht, brauchst Du die Pause. Sie dient dazu, Bedeutung zu unterstreichen, Gedanken Raum zu geben oder das Publikum emotional mitzunehmen. Sie trägt keine Uhr, sie zählt Momente. Während andere noch sprechen, hat sie längst gewirkt. Worte sind Waffen, doch die mächtigste Munition ist das Nichts dazwischen. Hier die fünf wichtigsten Pausenarten in der Rhetorik:  

Die dramatische Pause: Die Sinatra-Pause 

Das ist die Pause vor dem Wort, das alles verändert. Du stehst da, schaust dem Publikum in die Augen, atmest ein und sagst: Nichts. Noch nicht. Diese Stille ist wie eine Zeitlupe in einem Tarantino-Film. Es ist ein instrumentierter Cliffhanger.  

Die rhetorische Pause: Die Pulp-Fiction-Pause 

Stell eine Frage. Stell sie laut. Und dann sag nichts. Lass sie hängen, wie einen ungeöffneten Liebesbrief. Die Leute im Raum suchen in sich selbst nach einer Antwort. Und in diesem Schweigen entsteht Partizipation. Es ist das Gegenteil von Smalltalk.  

Die emotionale Pause: Die Albert-Camus-Pause 

Man redet über den Tod einer geliebten Person, über die verlorene Liebe, Trennung, über all das, was nicht zurückkommt. Die Stimme stockt. Der Blick bricht. Hier ist die Pause keine Technik, sie ist Menschlichkeit und Empathie in Reinform. Wenn Du diese Pause setzt, brauchst Du kein Pathos mehr; das Publikum weint für Dich.  

Die taktische Pause: Die Poker-Pause 

Du weißt, dass Dein Publikum denkt, es wisse, was kommt. Also, wartest Du. Du zögerst. Nicht aus Unsicherheit, sondern aus Strategie. Du schiebst die Pointe wie ein König einen Bauern auf dem Schachbrett. Diese Pause manipuliert.  

Die atmende Pause: Die Hemingway-Pause 

Ganz einfach: Du atmest. Aber bewusst. Die Pause ist das Einzige, was Dich am Leben hält, während Deine Stimme Marathon läuft. Sie reinigt Dein Denken, sie strukturiert Dein Sprechen. Atmen heißt: Du bist noch da. Du hast nicht nur etwas zu sagen, Du weißt auch, wie man schweigt.  

Fazit: Am Ende ist die Pause das, was Musik von Lärm unterscheidet. Sie ist ein Akt des Mutes. Denn wer schweigt, vertraut darauf, dass seine Stille Gewicht hat. In der Rhetorik, wie im Leben, ist das Schweigen oft das Lauteste, was Du sagen kannst. 

Themen: WirkungTatjana LacknerPauseFrank SinatraErnest HemingwayAlber CamusPokerpause
28. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

COOL-Tour spezial Tatjana Lackner Störaktion Salzburger Festspiele Einigung Zollstreit Emojis Rätsel

Für einen guten Start in die Woche hat Tatjana Fragen von Cool-Tour und Paul Buchacher beantwortet.

SoundCloud: Juli 2025

24. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA
Stress raubt Dir den Kopf? In diesem Podcast nimmt Dich Thorsten Ullmann mit auf eine Reise durch unser Gehirn und erklärt, wie sich Stress auf das Gedächtnis auswirkt.

Erfahre, was der Hippocampus mit Erinnerungen zu tun hat, wie das Stresshormon Kortisol unser Denken beeinflusst und was Du tun kannst, um mental stark zu bleiben. Ein kompakter, alltagsnaher Einblick für alle, die ihrem Kopf wieder mehr Klarheit gönnen möchten.

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23. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

Daniel Frixeder

Geschäftsführer von Upart / Werbung & Kommunikation GmbH

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Manchmal beginnt eine Reise ganz unscheinbar – mit einer Autofahrt und einem Podcast.Dr. Tatjana Lackner, MBA: Eine Stimme, die präsent ist. Eine Sprache, die etwas auslöst. Mitgenommen hab ich eine Menge:
? Inspirierende Menschen aus den Spins, mit denen ich Aufgaben ausarbeiten und präsentieren durfte
? Neue Sichtweisen – auf Sprache, Körpersprache und Stimme
? Und tolle Coaches.
Und natürlich danke an ???????, bei der alles begonnen hat – mit einem Podcast und einer Präsenz, die hängen geblieben ist.
Was bleibt? Ein geschärftes Bewusstsein. Für Stimme. Für Sprache. Für Wirkung.
Danke euch!

23. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

Hilferuf einer Ästhetin: 

Okay, auf manche wirke ich vielleicht zynisch, verliebt in Designs, angewidert vom Hässlichen; und doch voller verzweifeltem Esprit. Gerne wohne ich in einem der inneren, feudalen Bezirke und gehe täglich zu Fuß in die Arbeit. Auf meinem geliebten Schulweg durch Wien, dieser Operettenstadt mit Napoleon-Komplex, wo selbst der Staub auf den Fenstersimsen einen Habsburger-Stammbaum hat, was sehe ich zunehmend?
Keine Seide, kein Kaschmir, kein Gefühl für Stoffe, die im Licht tanzen. 
Nein. Ich sehe: GORE-TEX. In Anthrazit. An Menschen, die ihren Kaffee auf der Kärntner Straße trinken, als wären sie auf 2.400 Meter Höhe. 

Man sagt, Kleidung sei Kommunikation. Dann schreien diese Menschen: Ich fürchte mich vor Wetter. Ich hasse Stil. Ich will überleben, auch bei Nieselregen! 

Dabei tragen sie Schuhwerk mit Vibram-Sohle, als würde gleich eine Gletscherspalte zwischen der Staatsoper und dem Stephansdom aufklaffen. Die Jacken: atmungsaktiv. Die Gesichter: weniger. 
Ihre nonverbale Devise? Nie schwitzen, nie auffallen, nie träumen. 

Ich hasse sie nicht. Ich verachte ihr Erscheinungsbild. 
Nicht, weil sie hässlich wären oder ungepflegt. Sondern weil sie sich schlicht weigern, sich stadtfein zu sein. 
Wien hat eine Aura, die nach Cappuccino und k.u.k. Dekadenz riecht. Und dann: Ein ganzer Trupp Menschen, die aussehen, als wären sie aus einem Outdoor-Katalog geflohen, in dem das Wort Eleganz als Sicherheitsrisiko gilt. 

Natürlich geht es im Leben nicht darum, französisch trés chic zu wirken. Aber es geht auch nicht darum, auszusehen wie jemand, der jederzeit bereit ist, ein Murmeltier zu retten. 

Neulich erst beobachtete ich ein Pärchen; vermutlich aus Mailand. Er trug einen Mantel, perfekt geschnitten. Sie, eine Silhouette aus warmem Kamelhaar, so unbeteiligt wie die Mona Lisa, aber mit besseren Schuhen. Und daneben: Ein österreichisches Paar in matching Shelljacken. Zwei zum Preis von einer. 

Beziehungsstatus: Untrennbar durch Reißverschluss. 

Ich frage mich: Wenn man schon in einer der schönsten Städte Europas ist, warum kleidet man sich dann so, als würde man gleich in einer Almhütte übernachten müssen? Warum dieses ewige Fluchtgepäck auf der Brust, Rucksack mit Trinkschlauch, als wäre der nächste Espresso eine Survival-Prüfung? 

Die Wahrheit ist brutal: Funktionskleidung ist wenig kleidsam. Sie ist Kapitulation. Sie sagt nonverbal: Ich habe den Glauben an Ästhetik verloren. Ich lebe in einer Welt, in der Schönheit eine Unannehmlichkeit ist. Deshalb lieber reinkuscheln in den Hoodie der Angstgesellschaft oder den Anorak der inneren Leere. Diese Social Codes sind das Gegenteil von Poesie. 

Fazit: Man muss wirklich nicht aussehen wie eine Insta-Hupe oder eine Möchtegern-Anna-Wintour. Aber ein bisschen Anstand in der Garderobe, bitte. Ein Kragen. Sanftes Make-Up. Und ein Stoff, der nicht unter Laborbedingungen entstanden ist. Wie wohltuend: Für das Spiegel- und das Stadtbild. Denn: Wenn die Innenstadt aussieht wie ein Wanderweg, dann stirbt nicht nur der Stil, dann stirbt auch die Stadt. Wer Wien betritt, wie einen Berg, verlässt es wie ein Vorurteil. Und das ist echt kein Fortschritt; es ist ein modischer Rückschritt, mit Klettverschluss. 

Themen: GoretexFunktionskleidungStadtbildNonverbalTatjana LacknerÄsthetik
21. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

Karina Kalks 

Hundetrainerin

Erstanalyse – super interessant!

Mein Eindruck des Internetauftritts spiegelt sich im persönlichen Kennenlernen wider.
Hier arbeiten Profis, die wissen, was sie tun. Und trotzdem war die Erstanalyse auf Augenhöhe und sehr interessant. Danke für unser sehr kurzweiliges Gespräch und das konstruktive Feedback.

Selten gebe ich so gerne alle Sterne in einer Bewertung – hier mache ich das aus voller Überzeugung!

18. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

Tatjana Lackner mit Paul Buchacher auf #SoundCloud

SoundCloud: Juli 2025

17. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

Im Podcast COOL-Tour bespricht Tatjana mit Paul Buchacher die Neuigkeiten der Woche:

SoundCloud: Juli 2025

17. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA
Strand. Freibad. Badesee. Business-Class. Mittelkonsole. Hängematte zwischen zwei metaphysischen Sinnkrisen. Der Sommer ist da und mit ihm die große kollektive Flucht vor dem eigenen Kalender.

Für viele heißt es jetzt: Abschalten. Wegfliegen. Loslassen. Oder wenigstens so tun.
Und was passt besser zu warmem Sand zwischen den Zehen und kühlem Aperol in der Hand, als kluge Stimmen im Ohr. Damit niemand mit Sonnencreme-Fingern durch seine Mediathek wischen muss, gibt es auch dieses Jahr wieder:
Die Podcast Summer-Compilation: “TATJANA 2 Go 2025”
Hundertfach erprobte Tipps, witzige Beispiele, rhetorische Sonnenstrahlen. Handverlesen, hitzebeständig, hektikfrei konsumierbar.

Denn, was wäre der Sommer ohne ein bisschen geistige Bräune?

#1: Karriere-Kompass kaputt? Lebenslinien: Zwischen GPS und Gewissen

#2: Framing entlarven: 7 Tricks, mit denen Du Manipulation durchschaust!

#3: Die dunkle Triade im Business: Manipulation erkennen und souverän kontern

#4: Bridging – Die Kunst, Gespräche souverän zu lenken

#5: Deine Audio-Bibliothek: Wie verändert sich Deine Stimme?

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16. Juli 2025 von Tatjana Lackner, MBA

In einer Welt voller Influencer, die sich für Halbgötter halten, wird Größenwahn zur Währung und Bescheidenheit zur Schwäche erklärt. Wir leben im Zeitalter der Selbstvergötterung powered by Likes, getarnt als Vision. 

Gott ist tot, sagte Nietzsche. Instagram hat übernommen. Die modernen Allmachtsfantasien? Sie tragen Filter, haben eine Kommentarspalte und machen Selfies auf Privatjets, die sie nie bezahlt haben. 

Beispiel eins: Der Biohacker

Er schläft im Kryo-Bett, trinkt Molekularwasser und vergleicht seine Herzfrequenz wie andere Leute ihre Likes. Ziel: 120 Jahre alt werden und dabei aussehen wie 34. Der Körper ist Tempel, Labor und Brandingfläche in einem. Ein Gott, der sich selbst erschaffen will. 

Beispiel zwei: Der Startup-Messias

We are changing the world sagt er, während er eine neue App für Essenslieferung in Innenstädten launcht. Er spricht in Pitches, lebt in Decks und glaubt fest daran, dass KPI > Menschlichkeit. Scheitern ist nur eine Phase. Gefühle sind Skalierungshindernisse. 

Beispiel drei: Die Selbstoptimierungs-Göttin

Sie meditiert bei Vollmond, verkauft Online-Kurse rund um High Vibes Only und sieht in jeder Kündigung ein kosmisches Zeichen für ihr wahres Ich. Spiritualität wird zum Geschäftsmodell, das Universum zur Kundendienstabteilung. 

Und natürlich: Der politische Micro-Influencer

8.000 Follower, aber eine Meinung zu allem: Moralisch überhöht, argumentativ unterbelichtet. Seine Allmacht: Canceln, blockieren, markieren. Wer widerspricht, wird gelöscht, wie früher nur Sünden in der Beichte. 

All diese kleinen Allmachtsfantasien sind Ausdruck eines kollektiven Kontrollwahns. Wir wollen Schöpfer sein, aber ohne Schöpfung. Viel Selbstdarstellung, wenig Substanz. 

Dabei sind Allmachtsfantasien keine psychische Störung, sie sind Karrierebooster. In gewissen Branchen gehören sie nicht nur zum guten Ton, sondern zur Grundausstattung. Wer sich nicht für unersetzlich hält, wird ersetzt: 

@Investmentbanking: Hier wird nicht gearbeitet. Hier wird die Welt gehebelt. Wenn Du mit einer Excel-Tabelle mehr Geld verschieben kannst als ein kleines Land in einem Jahr verdient, brauchst Du keine Bodenhaftung. 
Beispiel: Der 27-jährige Vice President, der 18-Stunden-Tage macht und glaubt, seine PowerPoint könne geopolitische Krisen lösen. 

@Film & Werbung: Kreativdirektoren mit Sonnenbrillen in dunklen Räumen. Regisseure, die Gott spielen wollen, nur mit schlechterem Haarschnitt. 
Beispiel: Der Werber, der sein neues Claim-Konzept für revolutionär hält, obwohl er einfach nur: Natürlich. Nachhaltig. Nah. auf ein Shampoo geschrieben hat. 

@Kreative Kurator mit Gottkomplex: Er hängt schiefe Fotos in weiße Räume und nennt es Diskurs. Sein Instagram ist eine Litanei aus Buzzwords: dekolonial, non-binär, performativ, interventionistisch. Wenn Du ihn kritisierst, nennt er es hegemoniale Gewalt. Er will die Welt verändern, aber nur, solange sein Name auf dem Katalogcover steht. 

@Sozialarbeiter mit Erlöserkomplex: Viele wollten die Welt retten, landeten aber im Bezirksjugendamt. Jetzt verteilen sie Fördergelder wie Almosen und entscheidet mit einem süßen Lächeln, wer Teilhabe verdient und wer nicht. 

Ich sehe Potenzial in Dir, klingt wie Hilfe, ist aber oft nur ein getarntes Ultimatum: Entweder Du wirst, was ich mir vorstelle oder Du bleibst ein Problemfall. Macht im Namen des Guten ist die gefährlichste von allen. 

@Die Diversity-Beauftragte mit einem Zepter aus Schuldgefühlen: Sie regiert mit dem Schwert der Moral und dem Schild des Diskurses. Sie hört nie zu, sie moderiert Macht: Als weiße cis-Person solltest  Du vielleicht kurz  Deine Stimme runterdrehen? So klingt Macht heute: nett verpackt, aber messerscharf. 

@Medizin, besonders Chefärzte: Weißer Kittel, schwarzer Humor, goldene Selbstüberschätzung. Der OP-Saal als Thronsaal. 
Beispiel: Der Chefarzt, der seine Visite wie ein römischer Kaiser abhält: Nickt, schweigt, entscheidet über Leben, Tod und Kaffeepause. 

@Universitäten: Intellekt als Droge. Professuren als Pfründe des unantastbaren Egos. 
Beispiel: Der Soziologie-Professor, der seine Fußnoten für wichtiger hält als Verfassungen ganzer Staaten. 

@Tech-Gründer & schon wieder Start-ups: Sie kommen mit Hoodie und Heilsversprechen. Disruption ist ihre Religion, Skalierung ihr Gebet. 
Beispiel: Der 24-jährige Gründer, der mit einer App für Hunde-Smoothies behauptet: Die Welt zu verändern. 

@Fernsehen & Medien: Moderatoren, die sich für Orakel halten. Redaktionsleiter, die lieber inszenieren als informieren. 
Beispiel: Die Nachrichtensprecherin, die sich vor dem Spiegel Zitate von Churchill zuflüstert, bevor sie den Wetterbericht verliest. 

@Politik: Mikrofone multiplizieren Machtfantasien. Ein Titel, ein Amt und schon fliegt das Ego in der Business-Class. 
Beispiel: Der Landrat, der glaubt, seine Anordnung zum Taubenfütterungsverbot sei ein historischer Beitrag zur Zivilisation. 

Fazit: Allmachtsfantasien sind die Währung vieler Branchen. Der neue Tyrann trägt Sneaker, lächelt viel und hat Gender Studies im Nebenfach gemacht. Er will nicht herrschen. Er will recht haben. Und das ist viel gefährlicher. Denn der Diktator von heute ist überzeugt, dass er Dein Bestes will. In einer Welt, die Status liebt und Selbstzweifel verachtet, ist Größenwahn oft nur eine Karrierestrategie mit schlecht gestochenem Tattoo. Du wirst nicht allmächtig, weil Du genial bist, sondern weil niemand im Raum widerspricht, wenn Du etwas behauptest. 

Themen: Tatjana LacknerEgoAllmachtsfantasienHöhenflugFriedrich Nietzsche
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